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Der Bauernhof

Auf einer großen nach Süden ausgerichteten Rodungsfläche, der Sonnenseite des Gsiesertales, liegt der kleine Weiler Schintlholz auf 1400 – 1500 m Höhe.
Bis in die 70er Jahre war der Hof ein Selbstversorgerbetrieb. Roggen, Weizen und Hafer wurden neben Kartoffeln angebaut. Einmal im Monat wurde der Backofen angeheizt, die runden Brotlaibe auf einem Gestell aufgereiht und getrocknet. Mit einem scharfen Hackmesser wurden die „Brocken“ geschnitten.
Kartoffeln vom Feld, Obst und Gemüse aus dem Hausgarten, Eier aus dem Hühnerstall und die Milch der Kühe liefern notwendige Lebensmittel, die Schweine das Fleisch, Würste und Speck.
Butter wurde mehrmals wöchentlich mit einer Handzentrifuge hergestellt, in einem Model mit Blumenmuster portioniert.
Heute liegt der Schwerpunkt auf der Milchwirtschaft, ergänzt mit einem Angebot für „Ferien auf dem Bauernhof“ in unserem neuen Gästehaus „Niedersten“.
Schweine und Hühner werden für den Eigenbedarf gehalten. Außer dem alten Wohnhaus mit Scheune und Ställen gehören noch einige Nebengebäude dazu, nämlich eine Räucherkammer, ein Brotofen, eine Tischlerei und eine verfallene Mühle. Eine Photovoltaikanlage auf dem Scheunendach speist Strom in das Gemeindenetz.
Der große Garten bietet Platz für Salat- und Gemüsesorten aller Arten.Salat, Spinat, Rote Beten und Kohlrabi bereichern die Sommerküche. Schnittlauch, Petersilie, Bergbasilikum und Rauken finden sich zwischen Bohnen und Zwiebeln.
Himbeeren und Johannisbeeren wachsen an den Zäunen, Holunderbüsche tragen reiche Früchte. Kräuter zum Kochen aber auch für Tees und Heilmittel werden angepflanzt.
Die Kräutergartenanlage orientiert sich an den Vorstellungen Hildegard von Bingens.
Stallordnung

Die Tiere werden morgens zwischen 6.00 und 7.30 Uhr und am späten Nachmittag zwischen 17.00 und 18.30 Uhr gefüttert und gemolken. Wer dem Bauer dabei über die Schultern schauen möchte oder selbst anpacken will und den Kühen ein Büschel Heu oder den Kälbchen Milch zu trinken geben will, ist dazu herzlich eingeladen. Wir möchten Sie aber bitten, auch im Stall ein paar wichtige Regeln einzuhalten.

  • Stall und Scheune dürfen nur während der Stallarbeit und in Begleitung der Bauersleute betreten werden
  • Aus hygienischen Gründen darf die Milchkammer nicht betreten werden
  • Das Rauchen in Stall und Scheune ist strengstens verboten. Es besteht Brandgefahr!

Bitte halten Sie Abstand von landwirtschaftlichen Maschinen!

Impressionen

Ein paar Eindrücke von unserem Hof...